Biographie

Er war einer der markantesten und umstrittensten Politiker der deutschen Nachkriegszeit: Herbert Wehner - Anarchist, Kommunist, linker und dann rechter Sozialdemokrat. Fast ein viertel Jahrhundert nach seinem Abschied aus der Politik ist er trotz seiner Ecken und Kanten kaum noch präsent....  zur Rezension

«Ich wollte gerne ein Buch schreiben, das dazu beitragen würde, die in der westlichen Welt herrschenden Klischeevorstellungen vom Islam zu korrigieren, besonders die von der Muslimin als fügsames, hilfloses Wesen.» Diese Passage aus dem Nachwort der Autobiografie der iranischen...  zur Rezension

Das Glück, Bürger eines demokratischen Staatsgebildes zu sein, kann man als Deutscher vor dem Hintergrund dunkler Kapitel in der eigenen Vergangenheit gar nicht hoch genug schätzen – obwohl es heute vielen offenbar eher gleichgültig ist. Andere Völker, die steinige Wege auf dem langen Weg zur...  zur Rezension

München (dpa) - Der vor einem Jahr zum Papst gewählte Deutsche Joseph Ratzinger und der Schweizer Hans Küng verkörperten in den vergangenen Jahrzehnten fundamentale Gegensätze und Kontroversen in der katholischen Kirche. So wurde es denn auch weltweit als Sensation empfunden, als sie bald nach dem...  zur Rezension

Mit sechs Jahren lernt sie Klavier, dann Bratsche und Flöte, absolviert als jüngste Schülerin die Musikhochschule und kommentiert ein nach eigener Meinung verpatztes Vorspielen mit dem lauten Ruf «Scheiße» vor versammeltem Publikum. Das musikalische Wunderkind aus Wien macht allerdings nicht als...  zur Rezension

Als am 11. März 1985 vor den Augen der Weltöffentlichkeit das Politbüro der kommunistischen Partei der UdSSR (KPdSU) ihren neuen Generalsekretär vorstellte, rechnete man nach den wenig positiven Erfahrungen mit den greisen Kurzzeit-Vorgängern Andropow und Tschernenko wieder damit, dass ein alter und...  zur Rezension

Ein schönes Ende! Nach fast fünfhundert Seiten fragt der Verfasser einer Benn-Biographie: "Wer war Gottfried Benn?" Eine immer berechtigte Frage. Selbst für den Autor, der sich mit all seinen Fähigkeiten, mit all seinen Findigkeiten jede erdenkliche Mühe gab, jede erdenkliche Antwort zu geben....  zur Rezension

Erinnerungen an Nazi-Eltern sind «in» auf dem Büchermarkt, und ihr Wert über den ganz privaten oder aber kommerziellen hinaus erscheint oft zweifelhaft. Ute Scheub, 1955 geborene Mitbegründerin der «taz», hat ein Buch über ihren gänzlich unspektakulären Nazi-Vater geschrieben, der 1969 sein Leben...  zur Rezension

An Steve Jobs scheiden sich die Geister. Die Apple-Gemeinde verehrt den Mitbegründer des kalifornischen Hightech-Unternehmens als Visionär und geschmackvollen Computerpionier. Etliche Zeitbeobachter und Journalisten halten den Chef von Apple Computer dagegen für einen durchtriebenen Egomanen mit...  zur Rezension

Es ist schon eine gewisse Ironie der Geschichte: In seinen Bestseller-Romanen «Deutschstunde» und «Heimatmuseum» oder der Erzählung «Ein Kriegsende» setzt sich Siegfried Lenz immer wieder mit der Vergangenheit auseinander. Es geht um die NS-Zeit, um einen falschen Pflichtbegriff, um Heimatverlust...  zur Rezension

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