Briefliteratur & Tagebuch

Im Zeitalter von Computer und E-Mails ist die Kommunikationsform des Briefeschreibens außer Mode geraten. Sie wirkt antiquiert, eignet sich allerdings sehr gut, um Gefühle klar zum Ausdruck zu bringen oder schwierige Situationen zu schildern. Man kann sich während des Schreibens eines Briefes...  zur Rezension

Der PC hätte blendend zu der Person gepasst, die Brigitte Reimann war. Der PC hätte ihr rasantes Leben rationeller gemacht und ihre Ratio reguliert. Die Schriftstellerin verfügte über eine emotionale Energie, die sie emsiger und engagierter machte als die meisten Kollegen in der DDR....  zur Rezension

Johanna von Koczian hat einst ein Liedchen mit dem treffendem Titel "Das bißchen Haushalt" geträllert. Davon angespornt denkt sich der Autor Martin-Niels Däfler, dass er - da seine Frau die Möglichkeit erhalten hat, als Geschäftsführerin eines mittelständischen Unternehmens tätig zu sein -...  zur Rezension

Endlich ist es aufgetaucht, besser gesagt, es wurde zur Veröffentlichung freigegeben: das (fiktive) Tagebuch von Dr. Henry Jones jun., vermutlich besser bekannt unter dem Namen "Indiana Jones". Nachdem dieses brisante Werk 1959 in Peru gefunden wurde, ist es in den Tiefen sowjetischer Archive ein...  zur Rezension

Es gibt zwei Afrikas auf dieser Erde, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Das erste Afrika hat zwei gegensätzliche Gesichter. Zum einen zeigt es sich durch Hochglanzfotos von Elefanten oder Löwen, am liebsten vor der Kulisse des Kilimandscharo, von stolzen Massaikriegern und von lachenden...  zur Rezension

Endlich, dann doch, das entscheidende Wort zu Schleef, Einar Schleef. Auf der letzten, der 1092 Seiten des "Havemann"-Buches von Florian Havemann. Eindeutig steht da, daß es "ganz klar eine Liebesgeschichte" gewesen ist, die die beiden strebenden, sehnsuchtsvollen Männer verband. Damals, in den...  zur Rezension

Kein Wunder, daß sich Katia Mann mit allen Kräften dagegen wehrte, ein Buch zu schreiben. Alle, die ihr nah und am nächsten waren, schrieben, schrieben, schrieben. Uneinholbar das nobelpreisprämierte Ehegespons Tommy (Thomas Mann). Weniger be- und geachtet der Schwager (Heinrich Mann)....  zur Rezension

Erstaunlich, wie viel Mut solch ein schmales Büchlein machen kann. Michael Markus Raithelhuber berichtet von dem, was jedem von uns jederzeit passieren kann - eine Alltäglichkeit also? Bei weitem nicht, denn es geht um ein Ereignis, das den Alltag einer Handvoll Menschen gehörig durcheinander...  zur Rezension

Was von üblichen "Beziehungskisten" übrigbleibt, wenn, wie gewöhnlich, alles zu Bruch geht, ist Sperrmüll. Den zu beseitigen fühlt sich niemand bemüßigt. Seufzen nützt da wenig. Um endlich mal aus der Zwickmühle mieser Beziehungen rauszukommen, kann's nur einen glatten Schnitt geben....  zur Rezension

Schön und selten, daß ein "Forschungsprojekt" mit einem poetischen Titel daherkommt. Genau das tut der von Roland Berbig herausgegebene Band "Stille Post". Ganz unspektakulär, ohne jegliches Getöse wird - etwas steifer formuliert - vorgetragen, was es zum Forschungsthema "Inoffizielle...  zur Rezension

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