Briefliteratur & Tagebuch

Briefe sind kleine Gucklöcher in fremde Welten. Wer Briefe anderer Menschen liest, verstößt eigentlich gegen ein paar geltende Regeln, doch in diesem Fall ist es durchaus erlaubt. Die Briefe, die Jutta Bauer hier gekonnt ausgewählt hat, sind gegliedert in: Familien-, Kinder- und Reisebriefe,...  zur Rezension

Der Berliner Verlag Wagenbach hat mit der Veröffentlichung der Briefe von Djuna Barnes an Emily Coleman ein Buch herausgebracht, das einem nicht nur tiefe Einsichten in das Leben der sehr verschlossenen amerikanischen Schriftstellerin Djuna Barnes gewährt, sondern das auch durch Birgit Thiels...  zur Rezension

Es gehört zu den seltener gepflegten Angewohnheiten, sich nach dem Tagewerk hinzusetzen und seine Gedanken noch einmal den vergangenen Ereignissen zuzuwenden, ehe man hinausblickt auf das, was am anderen Morgen kommt. Noch seltener ist es, über den eigenen Tellerrand zu blicken und von dem, was...  zur Rezension

Der Horror schlechthin für Eltern ist der Verlust des Kindes. Wie lebt es sich mit dem Wissen, dass das Kind sterben wird, dass es unheilbar krank ist? Wie können Eltern den Alltag ertragen mit dieser Last? Mirjam Heil erzählt von ihrem Sohn Caspar, der gerade einmal sieben Jahre alt wurde. Die...  zur Rezension

Deutschland, 1940–1945. Die Kriegsjahre sind geprägt von zunehmenden Problemen in allen Lebensbereichen, von Not, Kummer, Sorge, Verzicht. Für die Männer, die an den Fronten aufgerieben werden, bilden diese Jahre oftmals eine Kette grausamer Erfahrungen, Angst, Verletzungen, Verwundungen....  zur Rezension

Große Geister werden so recht groß, nicht weil die Nachwelt sie auf passende und unpassende Postamente stellt. In der gewöhnlichen Niedrigkeit des Leibes, die die höchste, nämlich die Würde des Geringsten birgt (wenn man dem Neuen Testament glauben will), bezahlen die nachmals in ihrer Größe...  zur Rezension

Persönliche Bekenntnisse einem Tagebuch anzuvertrauen und literaturfähig zu machen, ist spätestens seit der Romantik nichts Ungewöhnliches mehr. Was nun Erika Mösers zumeist täglich geschriebene und chronologisch geordnete Tagebucheinträge anbelangt, so wird schon durch den Titel angedeutet, weshalb...  zur Rezension

Man mag sich erstens fragen, wozu es nötig sei, die Briefe zweier historischer Gestalten zu veröffentlichen, die beide in der zweiten Reihe der Kulturgeschichte stehen. Oder, zweitens, warum dem Leser eine weitere Variante von Prominentenbriefwechseln aus dem Varnhagen-Umkreis zugemutet wird, deren...  zur Rezension

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