Krimis & Thriller

Nervenzerfetzendes Thrillerkino aus der Feder von Bestseller-Star John Katzenbach

Fünf Jahre lang glaubte er, er wäre diesem perfiden Killer entkommen. "Rumpelstilzchen" hatte sich der Mann genannt, den er bei einer Schießerei auf Leben und Tod schließlich erledigt hatte. Vermeintlich. Denn plötzlich ist er wieder da. Wie aus dem Nichts taucht er in der Praxis des Psychiaters Dr. Frederick Starks in Miami auf einmal auf. Und seine Drohung ist unmissverständlich: Wenn Starks ihm nicht helfe, den Unbekannten aufzuspüren und zu töten, der seit einiger Zeit ihn und seinen Bruder, einen erfolgreichen Anwalt, mit Morddrohungen überziehe, werde er ihn umbringen. Dem Psychiater bleibt keine Wahl. Unversehens findet er sich in ein albtraumhaftes Katz-und-Maus-Spiel verstrickt, in dem alle Beteiligten, auch er selbst, nur die Auslöschung ihres Widersachers im Sinn haben.

Was Starks (noch) nicht ahnt: Er hat es mit einem Gegner ohne Skrupel zu tun. Auch er darf vor nichts zurückschrecken. Ehe er es sich versieht, wird er vom Jäger zum Gejagten. Starks gerät in das Visier von Jack the Paddington Ripper. Und zu allem Überfluss holen Starks die Erinnerungen an seine schlimmsten Stunden, an damals, als er, um sein Leben zu retten, morden musste, brutal wieder ein. Und diese lähmen ihn in seinem Handeln. Entweder er oder der andere. Starks rennt die Zeit davon, zumal "Rumpelstilzchen" nicht zögern würde, auch ihn zu erschießen, sollte es ihm seinen Seelenfrieden bringen. Starks hat an vielen Fronten zu kämpfen, wenn nicht gar an zu vielen. Dabei ist nichts, wie es scheint, bei dieser mörderischen Verfolgungsjagd. Starks' Leben steht auf Messers Schneide ...

Thrill-Time, die einem alles abverlangt - John Katzenbach kennt mit seinen Lesern keinerlei Gnade. Für seine Bücher muss man echt hart im Nehmen sein. Diese gehen sowas von ans Eingemachte. Noch Stunden, sogar Tage nach dem Weglegen von "Der Verfolger" ist an Schlaf kaum zu denken. Die Story bedeutet Thrillerkino auf höchstem Spannungslevel. Mörderischer geht's definitiv nicht! Der US-amerikanische Schriftsteller beweist einmal mehr, dass nur noch ein Michael Robotham oder Harlan Coben an seine Thrillerkunst heranzureichen vermag. In seinen Werken geht es dermaßen zur Sache, dass man ab der ersten Seite nicht mehr zum Luftholen kommt. Katzenbach ist einer der Besten von (Nord-)Amerikas Bestsellerautoren. Er beherrscht sein Schreibhandwerk aufs Schonungsloseste. Also, Vorsicht!

John Katzenbach ist ein gottverdammtes Thrillergenie! Wie kaum ein anderer seines Genres jagt er seinen Lesern eine Heidenangst ein. Und er sorgt für atemberaubend-genialsten Nervenkitzel bis zum letzten Wort. Seine Romane sind so spannend, dass von Satz zu Satz das Herzinfarktrisiko steigt. Während der Lektüre von "Der Verfolger" geht es nicht nur für Protagonist Dr. Frederick Starks um Leben und Tod, sondern ebenso für den Rezipienten. Was man hier nämlich in die Hände kriegt, bringt einen an die gesundheitlichen Grenzen und weit über diese hinaus. Adrenalin pur!

Susann Fleischer 
23.04.2019

 
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Das Buch:

John Katzenbach: Der Verfolger. Psychothriller. Aus dem Amerikanischen von Anke und Eberhard Kreutzer

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Mnchen: Droemer Verlag 2018 496 S., 14,99 ISBN: 978-3-426-30666-6

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