Neuerscheinungen
Rom, die Ewige Stadt: Durs Grünbein hat in seinem neuen Buch «Aroma» den Duft der geschichtsschwangeren Metropole auf besondere Weise eingefangen. Während seines Stipendienjahrs in der Künstlerakademie Villa Massimo machte sich der vielfach preisgekrönte Lyriker und Essayist auf Streifzüge durch den Alltag der Stadt. In kraftvollen, reimlosen Versen, später in kleinen Prosastücken geht er den großen und kleinen Geheimnissen Roms nach. Der Zusammenstoß zweier Vespas vor der Bar wird dem Dichter... mehr
Frank Lloyd Wright (1867-1959) zählt bis heute zu den bedeutendsten Architekten der Moderne. Seine Gebäude prägten die Architektur-Ästhetik der zweiten Hälfte des 19. und der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Sein New Yorker Guggenheim-Museum etwa gilt bis heute als bahnbrechend. Robert McCarter, der selbst als Architekt arbeitet, zeichnet in seinem reich bebilderten Buch «Frank Lloyd Wright. Ein Leben für die Architektur» das bewegte Leben nach. Dabei stellt er die Biografie seines... mehr
Sie sind ein verwegenes Duo: Raubschaf Rita und Raubmeerschwein Ruth. Gemeinsam mischen sie ihren langweiligen Alltag mit geballter weiblicher Kraft auf. Mechthild Großmann - die Staatsanwältin aus dem Münsteraner «Tatort» - erzählt die Geschichte der aufmüpfigen Tiere mit hörbarer Sympathie und trockenem Witz. Schaf Rita hat keine Lust mehr auf das eintönige Leben in der Herde auf dem Deich. Immer nur grasen und grasen und grasen. Eines Tages bricht Rita einfach aus, um ihren Traum von einem... mehr
Mit «Mr Gum» hat der britische Autor Andy Stanton eine großartig fiese Type mit großer Zukunft geschaffen. «Sie sind ein schlechter Mensch, Mr Gum!» heißt der erste Band der vielversprechenden Reihe. Und der erste Satz des von Harry Rowohlt furios übersetzten Romans beschreibt den furchterregenden Helden der Geschichte ganz treffend so: «Mr Gum war ein wildwütiger alter Mann mit rotem Bart und zwei blutunterlaufenen Augen, und damit starrte er einen an wie ein Krake oder Oktopus, der sich in... mehr
Wer weiß, vielleicht führt der Tod ja Tagebuch über seine spannendsten und spektakulärsten Fälle. Wenn das so ist, dann scheint der Zeichner Thomas Ott irgendwie an die Aufzeichnungen des Sensenmannes herangekommen zu sein. Otts Werk «R.I.P. - Best of 1985- 2004» liest sich nämlich wie die Erinnerungen eines übel sarkastischen Botschafters aus dem Totenreich. Dass daraus mehr geworden ist, als ein bloßes Gruselkabinett, ist Otts fantastischem Schabkarton-Stil zu verdanken. In Schwarz-Weiß und... mehr
