Gedichtbände

Mit dem Älterwerden entfernen wir uns immer mehr vom Leben. Wir verlieren zunehmend unsere Unbefangenheit, nehmen starre Gewohnheiten an und isolieren uns von anderen. Während wir die Tür hinter uns schließen, stehen wir bereits vor einer Tür, die ein anderer geschlossen hat. Aus diesem...  zur Rezension

"Das ist das Geheimnis der Liebe, dass sie solche verbindet, deren jedes für sich sein könnte und doch nichts ist und sein kann ohne das andere" - mit diesen Worten umschreibt Friedrich Wilhelm Schelling seine Auffassung von Liebe. Das ist auch der Grundton in Ulrike Abrahams Texten, die...  zur Rezension

Hochaktuell, in teilweise liebevolle, mitunter aber auch recht bissige Gedichte gefaßt, stellt Gisela Editha Dubberké die menschliche Kreatur dar, die im Vergleich zur Natur, vor allem zu den Tieren, im Kampf gegen die Technik und im Mit- und Gegeneinander ihrer Artgenossen keineswegs immer...  zur Rezension

Wiltrud Henningsen legt einen weiteren, umfangreichen Gedichtband ihrer in sprache gebunden-Reihe vor. Dieser nunmehr vierte - diszipliniert durchstrukturierte - Band entfaltet seinen Facettenreichtum in unterschiedlichen Themenfeldern, die es an Aktualität und Bedeutsamkeit nicht fehlen...  zur Rezension

Um Wandel und Verwandlung kreist der Gedichtband von Jürgen Limbach und meint damit Wesen und Idee der Unendlichkeit. Der Autor, 1953 geboren, schreibt Lyrik seit etwa 1970. So, in aufsteigender Linie sind auch die 37 Gedichte angeordnet; sie umfassen die Zeit bis 1997. Eine glückliche...  zur Rezension

"Mein Gedicht ist kein Messer, kein Pfeil, keine Kugel.Mein Gedicht ist ein Zuruf, ein Aufruf, ein Lied, das ich singe ..." Arthur Schopenhauer fand passende Worte für das, was Günter Johannes Henz in seinem Lyrikband gelingt: "Ist doch überhaupt der Dichter der allgemeine Mensch: alles, was...  zur Rezension

Walter Frank hat seine von 1993 bis 2001 gesammelten Betrachtungen in Versform vorgelegt. Möge der eine oder andere Leser sich von ihnen inspirieren lassen. Politik ist ein Thema, das dem Autor am Herzen liegt. Hier findet er sich so ganz in seinem Element, zeichnet mit sarkastischen Untertönen,...  zur Rezension

Sanft tastet ein mondener Finger An eine Pfirsichspalte sich heran Und wie zwei nächtliche Ringer Zünden zwei Sterne sich wechselseitig an. So beginnt ein Text in André Pfoertners Gedichtband "Cogitative Erotik" mit dem Titel "Der Geschlechter nächtliches Spiel". Trotz des Titels liegt der...  zur Rezension

Die Auswahl der Gedichte ins Feuer ins Wasser von Margarete Jenne zu lesen ist, als würde man mit der Autorin, einer guten alten Bekannten, einen langen Spaziergang machen und über viele vertraute Dinge und Gedanken reden: über Freundschaft, die Liebe, Verzweiflung, Freude und Hoffnung, sowie -...  zur Rezension

Hier dreht sich alles ums pure Leben! Und das ziemlich vehement, wie schon titel- und textbegleitende, anmutige Federzeichnungen signalisieren. Nichts ist statisch, alles in Bewegung, und immer geht es gleich in medias res, ins Zentrum der Dinge. July zögert nicht, kennt keinen Verzug, wenn es ihr...  zur Rezension

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