Autobiographie

Bei gebildeten Gymnasiasten ist der Ruf der DDR besser, als er zu DDR-Zeiten war. Schuld daran ist nicht Herbert Graf! Herbert Graf? Der Mann hat ein Buch geschrieben, seine Autobiographie, die von der ersten bis zur letzten Seite ein Beitrag ist, den guten Ruf der DDR zu zementieren. Die DDR war...  zur Rezension

Jutta Sorge ist am 2.9.1970 auf Republikflucht, ihrer Westliebe wegen. In Bulgarien wird schnell klar, dass der "antifaschistische Schutzwall" auch außerhalb der DDR greift. Sie kommt in U-Haft. Was dann folgt, ist eine Farce und gleichzeitig der Beginn einer traumatischen Inhaftierung, unzähligen...  zur Rezension

Nach unzähligen Romanen schreibt Haruki Murakami, geboren 1949 in Kyoto, mit "Wovon ich rede, wenn ich vom Laufen rede" von seiner größten Leidenschaft: dem Laufen. Seit mehr als einem Vierteljahrhundert läuft Murakami nahezu täglich, seit 1982 jährlich einen Marathon, darüber hinaus hat er...  zur Rezension

Wer kann überblicken, was seit 1990 an Erinnerungs-Memoiren-Literatur mit deutlicher DDR-Tendenz über uns gekommen ist? Vielleicht der Kollege Computer! Die Masse gerechtfertigter wie ungerechtfertigter Erinnerungs-Bücher ist schnell Makulatur geworden. Manchmal allzu schnell. Die bislang beste...  zur Rezension

"Es war einmal ein kleiner glücklicher Junge, der lebte zwischen den zwei Weltkriegen in Paris." So beginnt Jacques Lusseyran seine Autobiographie "Das wiedergefundene Licht". Das Licht spielt eine große Rolle im Leben dieses außergewöhnlichen Menschen. 1924 sehend geboren, erleidet der...  zur Rezension

"Ein Erfahrungsbericht" - so ist der Titel des Buches von Kerstin und Werner Augustin unterschrieben. Die Erfahrungen beginnen in der Kindheit, machen ver-stört, zer-stören. Nicht zugelassene Gefühle, versteckte Emotionen, verdrängte Erinnerungen, Lieblosigkeiten - die Liste der Verletzungen...  zur Rezension

Alterswerk ist ein großes Wort, aber im Fall von Harry Bernstein absolut angemessen. Der 1910 geborene Schriftsteller dürfte bislang allenfalls Insidern bekannt sein. Nun in den hohen Neunzigern hat er ein eindrucksvolles, großartiges Buch geschrieben, das unter dem Titel "Gegenüber die andere...  zur Rezension

Die Gefühlswelt eines ganzen Lebens in 33 Tagen: Bärbel Probert-Wright erzählt in "An der Hand meiner Schwester" ihre persönliche Geschichte des Zweiten Weltkriegs. Es ist die wahre, mitreißende und aufrüttelnde Geschichte der siebenjährigen Bärbel, die sich mit ihrer zwölf Jahre älteren...  zur Rezension

Die Schreiberin schwärmt und schwärmt und schwärmt. Um es in der ihr eigenen Ausdrucksweise zu sagen: Sie kriegt sich einfach nicht mehr ein! Schwärmt von der ersten bis zur letzten Seite. Der von der Schreiberin, Renate Fabel, so temperament- und teilnahmsvoll Umschwärmte ist Friedrich Ludwig...  zur Rezension

Liebe endet nicht mit dem Tod. Aber eine schwere Krankheit, während der ein geliebter Mensch an Körper und zeitweise auch an Geist zerrüttet wird, kann selbst für eine über lange Zeit gewachsene Liebe eine Prüfung sein.  In dieser Liebes- und Leidensgeschichte erzählt Gisela Editha Dubberké...  zur Rezension

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