Buch des Monats Dezember 2020

Science-Fiction mit der high-machenden Wirkung von Drogen, auerdem mit deren Suchtfaktor - definitiv ein Highlight mit Kultpotenzial!

Irgendwann in näherer oder fernerer Zukunft: Neue Welten zu erforschen ist alles, wovon Kira Navarez jemals geträumt hat. Kira ist Xenobiologin, hat gerade einen Auftrag auf einem fremden Planeten abgeschlossen und möchte mit ihrem Freund Alan eine gemeinsame Zukunft aufbauen. Bevor das Team abreisen kann, gibt es aber noch einen Vorfall, dem Kira nachgehen soll. Bei der Erkundung fällt sie in eine Felsspalte und entdeckt etwas Unglaubliches, was ihr Leben und das der gesamten Galaxie von Grund auf ändern wird. Eine außerirdische Lebensform nimmt Besitz von Kiras Körper. Zeitweise hat die junge Frau keine Kontrolle über sich und wird somit zu einer Gefahr für alle um sich herum. Sie tötet Alan und alle anderen ihre Freunde. Sie überlebt als Einzige, ist aber noch längst nicht in Sicherheit. Kira wird zu einer Gejagten, stets auf der Flucht.

Wenig später befindet sich Kira auf einem anderen Raumschiff. Die "Walfish" ist auf dem Weg zur guten, alten Heimat, kommt dort aber nicht an. Denn eine Alieninvasion bedroht jegliches menschliches Leben. Kira sieht es als ihre Aufgabe, den Angriff zu stoppen. Zuvor allerdings muss sie die Aliens verstehen lernen. Sie geht mit dem Bot in sich eine Art Symbiose ein. Kira verändert sich, aber etwas von ihrem alten Ich schlummert noch ganz tief in ihr. Sie kämpft, insbesondere mit ihren Gefühlen. Kira kann nicht vergessen. Sie ist schuld, dass ihre erste große Liebe Alan tot ist. Kira glaubt nicht mehr daran, dass sie jemals wieder glücklich sein kann ohne Alan an ihrer Seite. Doch das Schicksal verfolgt seine eigenen Pläne. Kira erhält eine zweite Chance. Allerdings erst, wenn sie die Menschehit gerettet hat. Oder stürzt sie diese in den Abgrund?

Science-Fiction der einsamsten Spitzenklasse - es gibt definitiv nichts Grandioseres als "Infinitium - Die Ewigkeit der Sterne" zu lesen. Christopher Paolini, Autor der weltweit erfolgreichen "Eragon"-Saga, schreibt erneut einen Bestsellerhit, der das meiste auf dem Buchmarkt glatt in den Schatten stellt, darüber hinaus jeden Leser vom Hocker haut wie kaum etwas anderes. Paolinis neuestes Werk hat das Zeug zum SciFi-Klassiker, sollte im Bücherregal neben den Geschichten der Altmeister wie Isaac Asimov, Arthur C. Clarke, H.G. Wells oder Frank Herbert stehen. Paolini beweist einmal mehr: Er ist einer ganz Großer, sogar ein Superstar mit unfassbarem Talent im Erzählen von Geschichten. Seine Romane bedeuten Literatur wie nicht von dieser Welt. Diese machen regelrecht atem- und sprachlos über viele Stunden lang. Ein unvergleichlich geniales Highlight!

Christopher Paolinis Schreibkönnen: einfach nur der absolute Wahnsinn! Definitiv nicht zu toppen! Er ist ohne jeden Zweifel der begnadetste Weltenschöpfer unter den US-Schriftstellern. Seine Romane sprengen sämtliche Lektüregrenzen. Absolut wow, wow, wow, was man mit "Infinitium - Die Ewigkeit der Sterne" in die Hände kriegt. Die Story bedeutet brillantestes Hollywood-Blockbuster-Kino zwischen zwei Buchdeckeln. Solch ein Geniestreich gelänge höchstens noch einem Starregisseur wie George Lucas. Nur dass das vorliegende Buch (fast) noch genialer ist als "Star Wars", "Star Trek" und "Alien - Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt" zusammen. Ein aufregenderes Abenteuer erfährt man sein Leben lang nicht!

Susann Fleischer 
07.12.2020

 
Diese Rezension bookmarken:

Das Buch:

Christopher Paolini: Infinitium - Die Ewigkeit der Sterne. Aus dem Amerikanischen von Katharina Naumann, Barbara Husler, Dr. Eberhard Kreutzer, Anke Kreutzer

CMS_IMGTITLE[1]

Mnchen: Knaur Verlag 2020 960 S., 24,00 ISBN: 978-3-426-22736-7

Diesen Titel

Logo von Amazon.de: Diesen Titel können Sie über diesen Link bei Amazon bestellen.