Medien & Gesellschaft

Eine Liebeserklrung , wie sie schner kaum sein knnte

New York - die Stadt, die niemals schl?ft. Niemand kennt die Millionenmetropole besser als Maeve Brennan. Und niemand schreibt bessere Geschichten ?ber den Big Apple als die irisch-amerikanische Journalistin. Ihre Kolumnen sind legend?r und erfreuen auch nach Jahrzehnten den Leser. Und dies kommt nicht von ungef?hr: Brennan hat einen scharfen Blick, dem nichts und niemand entgeht. ?berall, wo sie hinsieht, entdeckt sie Trauriges und Komisches, Allt?gliches und Bizarres - perfekte Anl?sse f?r reizvolle Artikel, die stets f?r gute Unterhaltung bei den Lesern des "New Yorker" sorgten. In dem Buch "New York, New York" kann man diese staunenswerten, unvergesslichen Geschichten nun abermals f?r sich entdecken.

Obwohl zwischen 1954 und 1981 entstanden, kann man die Kolumnen von Maeve Brennan zweifellos als Klassiker der Zeitgeschichte bezeichnen. Mit ihnen erlebt man die Millionenstadt am Hudson River so lebensecht, dass man dem Glauben erliegt, man ist w?hrend der Lekt?re direkt vor Ort, besucht jene Restaurants, in denen Brennan zuvor gespeist hat, und erlebt den Trubel am Times Square und in Greenwich Village hautnah mit. Eine sch?nere Reise als jene, die man dank "New York, New York" unternimmt, kann man sich nicht w?nschen, geschweige denn vorstellen. Und das Sch?nste dabei: Brennans Witz und Schlagfertigkeit erschaffen ein Vergn?gen, dem man sich immer wieder gerne hingibt.

Brennans Streifzug durch ihre Nachbarschaft f?hrt zu Eindr?cken und Beobachtungen, die einem entgehen w?rden, wenn man nicht dieses Buch zur Hand genommen h?tte. Und das w?re ein gro?er Verlust, den man nur schwer verkraften k?nnte. Solch ein Juwel darf man sich einfach nicht entgehen lassen. "New York, New York" ist delikate Unterhaltung, die den Leser stundenlang am?siert und zu begeistern wei?. Man sieht den Mann vor sich, wie er sich immer k?mmt, und das Liebespaar im Park, das sich nichts mehr zu sagen hat. Ganz abgesehen von dem kleinen Farmhaus, das nach Downtown umziehen muss.

Wenn es jemand vermag, dem Leser Bilder in den Kopf zu setzen, dann einzig Maeve Brennan. Es wird nicht lange dauern und "New York, New York" genie?t jenen Kultstatus, denn Brennans Kolumnen bereits seit vielen Jahren f?r sich beanspruchen.

Susann Fleischer 
07.05.2012 

 
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Das Buch:

Maeve Brennan: New York, New York. Aus dem Amerikanischen von Hans-Christian Oeser

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Gttingen: Steidl Verlag 2012
240 S., 18,00
ISBN: 978-3-86930-466-3

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